Der Brunnenfund

 

Der Brunnenfund und seine Bedeutung für Bad Pyrmont

Was ist das Phänomen, warum viele Menschen Bad Pyrmont besuchen?

Nicht immer sollte ein Geheimnis ein Geheimnis bleiben. So könnte es vermutlich den einen oder anderen Lebensweg positiv verändern. Egal auf welchem Weg Du gerade wandelst, wirst Du im Laufe dieser Geschichte feststellen, dass Wasser viel mehr vermag, als nur den Durst zu löschen. Entdecke und nutze altbekannte Vorgehensweisen zur Genesung. Genieße Wasser auf eine neue Art und Weise und lass Dich auf eine Reise mitnehmen, das Geheimnis aus Bad Pyrmont näher kennenzulernen.


Um dem Wunder auf die Spur zu kommen, holte ich tiefer gehende Informationen ein.

Bei einem Museumsbesuch im Schloss Bad Pyrmont fiel der Begriff „Brodelbrunnen“. Frau Mehring, die jetzige Museumsleiterin, bestätigte, dass der Begriff „Vergangenes“ vermuten lässt.

Mir ist es recht, wenn ich manche Zeitepochen mit Euch überfliegen kann, jedoch möchte ich wichtige, markante Ereignisse besonders hervorheben. :-) 

Gut geführt durch Frau Mehring kommen wir dem Geheimnis immer mehr auf die Spur.


Die Quelle des Brodelbrunnens

 In den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt wurde die Quelle des Brodelbrunnens entdeckt. Es gab noch keine Infrastruktur und das Land musste zuerst noch erschlossen werden. Jedoch wurde dem Quellwasser höchste Wertschätzung entgegengebracht. Zu dieser Zeit ahnte niemand, was sich noch in der Tiefe rund um die Quelle herum verbarg.

Wasserquelle

Heute werden 6 Heilquellen ausgeschenkt. Der unterschiedliche Mineralstoffgehalt der Pyrmonter Heilquellen ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum.

"Wer sich, wie ich bis hierher nicht vorstellen kann, wie der Brunnen, da er nicht erschlossen und gefasst war, hätte aussehen können, hat vielleicht Bilder vor seinem geistigen Auge, die eher an das Märchen vom Froschkönig erinnern, bei dem der Frosch auf einem Brunnenrand sitzt und darauf wartet geküsst zu werden. :-) Leider müssen wir diese Bilder verwerfen. Sie passen nicht in die wundervolle Zeitepoche, von der wir doch mehr erfahren wollen. Deshalb habe ich ein Bild gewählt, das meiner Meinung nach besser passen könnte."


Wenn der Brunnen richtig brodelt!

In einer schriftlichen Erwähnung durch den Dominikanermönch Heinrich von Herford aus der Zeit um 1350 berichtete der Mönch, dass das Brodeln des Brodelbrunnens noch auf Armbrustschussweite zu hören war. Wie viele Meter Entfernung mögen das wohl gewesen sein? Ich kann es nicht einschätzen. Kein Wunder, dass so viele Menschen darüber sprachen.


Das „Wundergeläuf“

So kam es 1556/1557 zu einem großen „Wundergeläuf“. Mehr als 10.000 Menschen aus ganz Europa kamen herbei. Sie tranken das Quellwasser mit großer Hoffnung dadurch Genesung zu erfahren. Heute würde man sagen: „Bad Pyrmont goes Hollywood!“ Zu der Zeit um 1625 war Pyrmont Sitz der kleinen Grafschaft Pyrmont, die durch Erbschaft an die Grafen von Waldeck fiel. Der Ort war zu dieser Zeit geprägt v. a. durch das Wasserschloss und einen ersten Brunnentempel am sogenannten „Heiligborn“ (ein Kuppelgebäude). Heute bekannter als der Hyllige Born.

Nicht nur das Kuppelgebaüde ist erhalten auch heute noch schmücken Palmen den Mittelpunkt der Stadt

Der Brunnenplatz mit der Hauptallee und dem sogenannten Brodelbrunnen ist das Zentrum des Kurortes. Bereits 1662 wurde erstmals ein Gebäude zum Schutz der Hauptquelle errichtet, das 1668 durch einen großen barocken Brunnentempel ersetzt wurde. Im Jahr 1868 finanzierte das Haus Waldeck-Pyrmont einen modernen, transparenten Brunnentempel aus Gusseisen, der mit einer ebenfalls gusseisernen Wandelhalle für das bürgerliche und einer zweiten kleineren Halle für das bäuerliche Publikum verbunden war. Unter Preußens Verantwortung wurde 1923/24 nach Plänen des hannoverschen Architekten Alfred Sasse ein neuer Brunnentempel mit Wandelhalle erbaut und am 20. Juli 1924 eingeweiht. Es entstand ein grandioser dreischiffiger Bau mit basilikalem Querschnitt nördlich der tempelartigen Hauptquelle, wie wir ihn heute noch kennen. Die Kur selbst konnte aufgrund dieses Neubaus jährlich um Monate über die Sommersaison hinaus verlängert werden. Die Wandelbahn führte um einen reich bepflanzten Lichthof herum, in dem die marmorne Sitzfigur der Königin Luise „Hof hielt“. Inzwischen ist der Innenbereich überdacht und wird für Veranstaltungen und Kurkonzerte genutzt. Quelle: Bilder und Beschreibung: Museum im Schloss


Auch die Römer schöpften das Quellwasser

Fällt es Euch auch auf? Es wiederholt sich immer wieder. Menschen reisen nach Bad Pyrmont und das Quellwasser bekommt höchste Aufmerksamkeit. Man fand heraus, dass schon die Römer und Germanen die Quelle aufsuchten und sich mit ebenso großer Hoffnung auf Genesung an dem Quellwasser gesund tranken.


Der spektakuläre Brunnenfund.

Was bei der ersten Entdeckung der Quelle noch im Verborgenen blieb, wurde im Jahr 1863 bei erneuten Umbaumaßnahmen an der Brodelquelle entdeckt. Der Fund bestand aus ungefähr 300 bronzenen Tierfibeln, römischen Münzen und einer emaillierten Schöpfkelle. Die Artefakte, die in den Jahren in der sumpfig morastigen Erde versickert waren, kamen zum Vorschein.

Die Tierfibeln (Gewandnadeln) dienten dazu, Gewänder die man um den Körper trug zu befestigen.

"Ich bin froh, dass es heute Knöpfe und Reißverschlüsse gibt. Vielleicht sind die Fibeln Vorläufer der später entwickelten Sicherheitsnadeln - kommt mir dabei in den Sinn. Habe es aber nicht recherchiert, ob es stimmt. Finde die Funktion sehr ähnlich, verbinden und halten zusammen."

Nun zur Schöpfkelle, eigentlich nichts Besonderes für uns. Allerdings zu dieser Zeit absolut spektakulär sowie unverzichtbar. Sie ist ein gutes Handwerkszeug um das Quellwasser zu schöpfen und das Verlangen nach Durst zu stillen. Und es war ja nicht nur Durst, der gestillt wurde. Die Menschen tranken das Quellwasser und bemerkten, dass ihre Leiden geheilt wurden. Dies hatte für die spätere Entwicklung von Bad Pyrmont eine große Bedeutung.

Es sprach sich sehr schnell herum, okay, nicht ganz so schnell wie im heutigen virtuellen Zeitalter, dass ein Aufenthalt in Bad Pyrmont im Zusammenspiel von Geselligkeit und einer Trinkkur das Wohlbefinden und die Gesundheit fördern kann.

Was damals schon bekannt war, musste erneut entdeckt werden. Das Quellwasser hat eine besondere Zusammensetzung und somit wurde es schon immer verehrt und wertgeschätzt. Es führt eine heilende Wirkung für Körper und Geist herbei.


Hier ein Auszug der Beschreibung:

Charakteristik des Wassers: Säuerling

Das Wasser enthält folgende wertbestimmende Bestandteile:

Magnesium: 34,6 mg/l

Sulfat: 141 mg/l

Calcium: 140 mg/l

Hydrogencarbonat: 400 mg/l

Kohlenstoffdioxid: 1.430 mg/l


 

Der Hyllige Born

Hier wird der Fürstensommer heute noch zelebriert!

1681 fand die große Fürstenversammlung in Pyrmont statt, der sogenannte Fürstensommer. Damals ein Treffen von hohem Adelsstand. In dieser Zeit begann der Aufstieg Pyrmonts zu einem beliebten Bade- und Erholungsort der oberen Schichten, der dem berühmten Karlsbad seinen ersten Platz unter den europäischen Bädern streitig machte.

Gegenwärtig führt jährlich ein Festumzug u. a. über das Barockschloss, die Haupt- mit mehreren Nebenalleen sowie die Brunnenstraße.


Heute sind Menschen wie Du und ich dort gern gesehen.

Was damals begann, endet im 21. Jahrhundert nicht. Heute wandeln Gäste und Bad Pyrmonter/innen „Schluck für Schluck und Schritt für Schritt“ in der Wandelhalle umher. Das Bedürfnis nach Gesellschaft, Genesung und Erholung spielt dabei nach wie vor eine große Rolle.

Nun haben wir die Zeitepochen überflogen und die Reise endet hier, nicht aber das Geheimnis um das Quellwasser, es bleibt ein offenes Geheimnis!  

Du darfst es gerne weitererzählen!

 

"Mein Weg führte mich vor sieben Jahren (2012, damals 44 Jahre alt) nach Bad Pyrmont. Ich kam als Urlaubsgast und blieb als Einwohnerin Bad Pyrmonts. Von der Großstadt (Oberhausen/NRW) in die Kleinstadt.

Ich war mir nicht sicher, ob ich die richtige Entscheidung traf. Was sich zuerst, wie ein Rückschritt anfühlte, stellte sich im nachhinein als ein Anlaufnehmen heraus. Gesundheitlich etwas angeschlagen, nahm ich Anlauf um langsamer zu werden.

Mein Weg führte mich auch in die Wandelhalle, da ich das Geheimnis des Quellwassers selbst erfahren wollte. So wandelte ich „Schritt für Schritt und Schluck für Schluck“ das Quellwasser zelebrierend.

Für mich entwickelte sich eine neue positive Lebensart. Ich lernte Genuss neu zu definieren, mir Zeit zu nehmen um hier und dort innezuhalten und die Landschaft hier im Weserbergland zu genießen.

Die Mentalität der Bad Pyrmonter zu verstehen, auch wenn dies etwas länger gedauert hat kann ich heute sagen":

 

Bad Pyrmont

Ich bin plötzlich verliebt!

Schön, dass es Dich gibt!

 

P.S. Ich freue mich riesig, über die Kurstadt Bad Pyrmont bloggen zu dürfen und darüber, wenn ihr hier eine Informations-, Inspirations- und Unterhaltungsquelle für euch entdeckt.

 

 


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Kommentare

Magdalena Hohlweg
24. November 2019 um 11:23 Uhr

Liebe Karin, Deinen spritzigen Beitrag habe ich mit Genuss gelesen. Von Anfang bis Ende gehaltvoll - ein echter (Brunnen)fund! Du hast so wunderbar auf den Punkt gebracht, was Bad Pyrmont bis heute so besonders macht : Man macht sich hierher auf den Weg, um ein wenig langsamer zu werden. Zurück zur Quelle. Dieses Städtchen ist wirklich eine Oase, die es zu entdecken gilt. Ich freue mich genauso sehr wie Du hier gelandet zu sein - und auf Deine weiteren Beiträge an dieser Stelle. Danke Dir! Liebe Grüße Magdalena

Antworten:
25. November 2019 um 13:54 Uhr
Karin Jordan

Hallo Magdalena, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ich freue mich, zu lesen, dass es Dir ebenso ergeht, bzw. Du ebenso empfindest, das Bad Pyrmont ein besonderes Städtchen ist. Ich wünsche Dir ein gutes ankommen, wenn Du es nicht schon bist und viel Spaß beim weiteren Entdecken der Besonderheiten in Bad Pyrmont. Viele Grüße Karin

Barbara
22. November 2019 um 16:28 Uhr

Hallo Karin, ein wirklich interessanter und informativer Beitrag. Ich habe ihn mit Begeisterung gelesen. Bad Pyrmont scheint ja eine ganz besondere Stadt zu sein, die mir mir gerne einmal ansehen möchte. Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag. Alles Liebe Barbara

Antworten:
23. November 2019 um 17:21 Uhr
Karin

Hallo Barbara, vielen Dank für die Deine Rückmeldung. Ich stimme gerne zu, das Bad Pyrmont eine besondere Stadt ist, obwohl ich dafür einen zweiten Blick brauchte. Bad Pyrmont freut sich über Deinen Besuch. Bis bald! Viele Grüße Karin

Gertrud Beer
21. November 2019 um 21:26 Uhr

Gertrud Hallo Karin, Vielen Dank für die vielen verschiedenen Informationen über Eure interessante Stadt. Bei einem nächsten Besuch werde ich dadurch noch viel mehr erleben als bis jetzt. Kein Wunder gibt es so viele Menschen, die immer wieder kommen. Vielleicht können wir uns bei einem Besuch im nächsten Jahr mal persönlich kennen lernen. Ich würde mich freuen!

Antworten:
22. November 2019 um 10:44 Uhr
Karin Jordan

Hallo Frau Beer, es ist schön, zu lesen, dass der Beitrag Sie inspiriert. Das schöne an einer Kleinstadt ist, hier besteht wirklich eher die Möglichkeit für Besucher und Gäste, Einheimische persönlich kennenzulernen. ;-) Durch eine Begegnung auf unserem jährl. Weinfest im Sommer ist für mich, eine mittlerweile fünfjährige Freundschaft entstanden. Die Dame besucht seit mehr als 25 Jahren Pyrmont. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Bis bald in Bad Pyrmont! Viele Grüße! Karin

Ingrid Müller
20. November 2019 um 21:54 Uhr

Liebe Karin, falls ich mal in Bad Pyrmont bin, freue ich mich auf Dich, als kompetente Städteführerin. Danke für Deine Ausführung hier. Wünsche Dir weitere spannende Entdeckungen. Liebe Grüße aus dem Süden Ingrid

Antworten:
21. November 2019 um 10:40 Uhr
Karin Jordan

Hallo Ingrid, ich muss zugeben, das wäre dann eine sehr kurze Stadtführung, da ich mit meinem Wissen um die Stadtgeschichte noch nicht so gut aufgestellt bin. ;-) Alternativ könnte ich einen themenbezogenen Spaziergang durch den Schlosskurpark anbieten. Wir, sechs ehrenamtlich tätige Damen bieten fünf Themen an unterschiedlichen Wochentagen an. Bis bald hier in Bad Pyrmont! Viele Grüße! Karin

P. Kalb
20. November 2019 um 14:17 Uhr

Eine schöne Geschichte, die ich mit Freude gelesen habe. Noch viele Schritte und Schlucke wünsche ich Bad Pyrmont und seinen Gästen.

Antworten:
20. November 2019 um 16:10 Uhr
Karin Jordan

Hallo Herr Kalb, wir freuen uns, daß Ihnen der Beitrag gefällt. Vielen Dank für die netten Wünsche. Beste Grüße Karin

Avaganza
15. November 2019 um 22:48 Uhr

Danke für den informativen Beitrag! Ich selbst war noch nie in Bad Pyrmont und finde diese Details sehr spannend. Wir nehmen ja Wasser einfach als viel zu selbstverständlich hin, ohne uns über dessen Herkunft große Gedanken zu machen. Ich bin schon auf deine weiteren Beiträge gespannt. lg Verena

Antworten:
18. November 2019 um 16:08 Uhr
Karin Jordan

Hallo Verena, vielen Dank! Durch die Recherchen zu diesem Beitrag habe ich einen anderen Blick auf das Quell- und Heilwasser bekommen. Ich bin dankbar, dass die Quellen (immer noch) fließen. Viele Grüße Karin

Jana
15. November 2019 um 21:54 Uhr

Bad Pyrmont war mir natürlich ein Begriff, aber ich glaube, von der Heilquelle habe ich eben zum ersten Mal gelesen! Ich fand den geschichtlichen Hintergrund sehr spannend! Toll erzählt! Liebe Grüße Jana

Antworten:
18. November 2019 um 15:50 Uhr
Karin Jordan

Hallo Jana, vielen Dank! Schön, dass Du den geschichtlichen Hintergrund als spannend empfindest, das freut mich. :-) Ja, die Geschichte Pyrmonts, ist auch das, was mich gerade selbst so fasziniert. Viele Grüße Karin

Eileen
15. November 2019 um 21:47 Uhr

Ich muss zugeben, dass ich darüber noch nichts gehört hatte. Natürlich weiß ich das es Quellwasser gibt und das finde ich auch wichtig aber ich bleibe dann doch oft beim Leitungswasser oder stillen Mineralwasser aus dem Laden. Über Essen und deren Qualität mache ich mir oft Gedanken, beim Wasser bin ich tatsächlich nicht wählerisch. Ein Kurort hingegen ist immer toll. Bad Kissingen kenne ich z.B. auch sehr schön. Ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge. Viele Grüße Eileen von www.eileens-good-vibes.de

Antworten:
18. November 2019 um 15:42 Uhr
Karin Jordan

Hallo Eileen, es ist doch schön, dass wir Menschen die Möglichkeit haben, das jeweils passende für uns zu finden. :-) Bad Kissingen kenne ich auch durch einen Kuraufenthalt. Die Kurstadt habe ich in schöner Erinnerung. Viele Grüße Karin

Silke Rohn
15. November 2019 um 19:40 Uhr

Das klingt ja sehr interessant Frau Jordan. Ich fühle mich total inspiriert meine nächste kleine Ausszeit in Bad Pyrmont zu verbringen. Schön das auch Fotos dabei sind, so kann man sich alles besser vorstellen. Mich würden Informationen zum Weihnachtsmarkt sehr interessieren.

Antworten:
18. November 2019 um 15:27 Uhr
Karin Jordan

Guten Tag Frau Rohn, vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Das würde uns hier in Bad Pyrmont sehr freuen. Vielleicht kann ich Sie mit Informationen über den Weihnachtsmarkt, weiterhin inspirieren. Was genau würde Sie interessieren? Eine kleine Vorauswahl habe ich zusammengestellt: Stimmungsvoll beleuchtet und weihnachtlich geschmückt – so präsentiert sich der Bad Pyrmonter Weihnachtsmarkt, im Herzen der Stadt, auf dem Brunnenplatz. Der Duft von gebrannten Mandeln, süßem Lebkuchen, herzhaften Bratwürstchen und leckerem Glühwein sowie ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen, Konzerten und Lesungen stimmen die Besucher auf die Weihnachtszeit ein. Entsprechen die Details Ihrem Informationswunsch? Viele Grüße Karin

22. November 2019 um 12:31 Uhr
Silke Rohn

Liebe Frau Jordan, oder Karin wenn ich darf. Von wann bis wann findet der Weihnachtsmarkt statt? Gibt es Kunsthandwerk? Gibt es Wochenenden mit besonderen Veranstaltungen?

23. November 2019 um 19:20 Uhr
Karin Jordan

Hallo Silke, gerne doch. Dieses Jahr geht der Weihnachtsmarkt zum ersten Mal in die Verlängerung. Er beginnt am 25. November 2019 und endet am 30. Dezember 2019, wobei das Veranstaltungsprogramm erst zum 31. Dezember 2019 endet. Der Weihnachtsmarkt in Pyrmont, zeichnet sich dadurch aus, dass der Fokus auf die Besucher, den Kurgästen und uns Einheimische liegt. Wert wird hier auf das Beisammensein, das leibliche Wohl und ein gutes Gespräch miteinander gelegt. Klein und überschaubar aber umso wertvoller für das Menschsein an sich. Fernab vom Konsum. Evtl. befremdlich für den ein oder anderen, aber vollkommen nachvollziehbar, wenn man das Miteinander einmal erlebt hat. Für mich war diese Art, einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten, am Anfang sehr fremd. Meine Meinung war noch getrübt, aus dem Großstadtleben – hingehen, wahrnehmen, konsumieren und wieder gehen. Mittlerweile wertschätze ich diese Zeit hier sehr – eine schöne Lebensart! Die ansässigen Geschäftsinhaber lassen sich einiges einfallen, um das Bild abzurunden (also, etwas Konsum darf sein ;-) ). Da das Programm und die Veranstaltungen sehr umfangreich sind, möchte ich Dir folgend einen kleinen Einblick gewähren. Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne die komplette Programmübersicht per Mail zukommen lassen? 25.11.19 Weihnachtsmarkt Eröffnung mit dem Bürgermeister K. Blome, 13. – 15. 12.19 Zar Peter Winter-Weihnachts-Wochenende, 13.12. 19 The 12 Tenors - The Greatest Hits Tour, 14.12.19 Lebendiges Schaufenster, 15.12.19 Petersburger Schlittenfahrt – Großer hist. Festumzug, Lebendiger Adventskalender, Krippeneröffnung im Kurpark, 26.11.19. Kinder Kino Zeichentrickspaß: Pettersson und Findus, Lesungen, Operetten, Märchenstunde, Weihnachtskino: Romantische Weihnachtskomödie „ LAST CHRISTMAS“ , 20.12.19 Last Minute Moonlight-Shopping Langer Einkaufsabend und vieles mehr… Ich hoffe, ich konnte Dir mit den Informationen behilflich sein. Vielleicht bis bald auf dem Weihnachtsmarkt! Viele Grüße Karin

Steffi
15. November 2019 um 18:44 Uhr

Ein wirklich spannender Beitrag, den hast du schön geschrieben. Man denkt heutzutage gar nicht mehr über Wasser nach und dreht einfach den Wasserhahn auf und lässt das Wasser laufen, ohne darüber nachzudenken, dass es vielleicht verschwenderisch sein könnte. Obwohl Wasser doch so wichtig ist. Ich bin auf deine nächsten Beiträge gespannt. Liebe Grüße Steffi

Antworten:
16. November 2019 um 21:06 Uhr
Karin Jordan

Hallo Steffi, ja, wir drehen den Hahn auf und das Leitungswasser fließt. Der Vorteil beim Heilwasser ist, das es hier in der Wandelhalle kontrolliert ausgeschenkt wird. Ich freue mich über Dein Interesse. Viele Grüße Karin

Bettina Halbach
15. November 2019 um 11:16 Uhr

Wasser ist Leben. Darum habe ich deinen Bericht über den Brunnenfund in Bad Pyrmont mit großem Interesse und Aufmerksamkeit gelesen. Vielen lieben Dank dafür. Wir denken heute gar nicht mehr über solche Geschichten nach sondern drehen einfach den Wasserhahn auf und haben unser Wasser. Früher war das anders. Wenn ich nach Bad Pyrmont komme, schaue ich mir den Brunnen unbedingt auch einmal an und trete in deine Fußstapfen

Antworten:
16. November 2019 um 20:53 Uhr
Karin Jordan

Hallo Bettina, da stimme ich Dir zu. Der Alltag hat uns oft fest im Griff und vieles halten wir für selbstverständlich. Oft braucht es ein kleines wachrütteln um sich dessen bewusst zu werden. Bis bald und darauf, das Du Deine eigenen Fußspuren in Bad Pyrmont hinterlässt. ;-) Viele Grüße Karin

Miriam
15. November 2019 um 10:21 Uhr

Das ist doch mal ein super spannender und informativer Start :) Vor allem das mit dem Wundergeläuf hab ich sehr gerne gelesen und versucht - mir das bildlich vorzustellen. Mach weiter so :) LG von Miriam von www.nordkap-nach-suedkap.de

Antworten:
16. November 2019 um 20:42 Uhr
Karin Jordan

Hallo Miriam, vielen Dank! Ich freue mich, das Du den Beitrag als spannend und informativ empfindest. Viele Grüße Karin

Bea
15. November 2019 um 10:09 Uhr

Toller Beitrag, meine Liebe. Ich bin echt gespannt, was Du noch zu berichten hast über diese tolle Stadt. Vom Wasser von Bad Pyrmonth habe ich schon gehört. Toll, dass Du Deine Herzheimat gefunden hast! Und dann werde ich da auch mal hinfahren und mir das anschauen. Lieben Gruß, Bea.

Antworten:
16. November 2019 um 07:28 Uhr
Karin Jordan

Hallo Bea, vielen Dank! Ist es nicht genial, wie wertvoll das Quellwasser ist? Gestern war ich in der Wandelhalle und habe mein Wissen um die sechs Heilquellen aufgefrischt. Natürlich habe ich dabei auch das Quellwasser verköstigt. Darüber dann mehr in einem weiteren Beitrag. Viele Grüße Karin

Dr. Annette Pitzer
15. November 2019 um 07:30 Uhr

Als Nebenstudium habe ich auch Anthropologie studiert und der Brunnenfund lässt daher mein Herz höher schlagen. Bei so viel lebendigem Wasser ist es auch kein Wunder, dass Du dort hängen geblieben bist. Schön, dass Du Dich, nach anfänglichem Zweifeln, nun heimisch fühlst. Alles Liebe Annette https://annette-pitzer.de/

Antworten:
18. November 2019 um 15:10 Uhr
Karin Jordan

Hallo Annette, vielen Dank für die nette Rückmeldung. Mich freut es sehr, direkt eine Fachfrau mit dem ersten Beitrag erreicht zu haben. Meine Recherchen für diesen Beitrag waren sehr spannend, obwohl es mir nicht leichtfiel, mich in manche Zeitepoche hineinzudenken. Meine Bewunderung geht an Menschen, die sich das Fachwissen durch ein Studium aneignen. So langsam komme ich an. :-) Viele Grüße Karin

Monika
14. November 2019 um 17:05 Uhr

Hallo Karin! Super Dein Block über Bad Pyrmont. Jetzt muss ich erst rechtnmal, wenigstens zu einem Wochenendbesuch, schauen, ob das alles so stimmt

Antworten:
15. November 2019 um 20:38 Uhr
Karin Jordan

Hallo Monika, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Jetzt, nach ein paar Jahren entdecke ich Bad Pyrmont nochmal (im Tiefgang) neu, für Euch und auch für mich! Für Deinen Wochenendbesuch empfehle ich Dir ein Veranstaltungswochenende. Vielleicht eins, dass hier Tradition hat, somit erhältst Du einen besseren Einblick. Viele Grüße Karin

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von Ingrid Müller am 20. November 2019 um 21:54 Uhr
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