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Fernwanderweg empfohlene Tour

Naturparkweg Leine-Werra

· 1 Bewertung · Fernwanderweg · Eichsfeld
Verantwortlich für diesen Inhalt
Thüringer Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick auf Mühlhausen
    / Blick auf Mühlhausen
    Foto: Thüringer Tourismus GmbH
  • / Draisinefahren in Lengenfeld unterm Stein
    Foto: Thüringer Tourismus GmbH
m 600 500 400 300 200 100 80 60 40 20 km Rathaus Treffurt Kirchenruine - Katharinenberg Treffurt Kloster Zella Falken
Der Naturparkweg Leine-Werra führt von Heiligenstadt nach Creuzburg. Auf dem vom Deutschen Wanderverband ausgezeichneten Qualitätsweg erwarten den Wanderer unberührte Flusslandschaften, wilde Felsabbrüche und herrliche Ausblicke auf den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal.
mittel
Strecke 95,8 km
29:00 h
2.252 hm
2.351 hm
Auf der 98 km langen Wanderstrecke wechseln sich anspruchsvolle Anstiege mit sanften Talabschnitten ab. Im Eibenwald oder in der Werra-Aue begibt sich der Wanderer auf die Spuren von Kultur und Tradition. Der Weg führt ihn in traditionelle Fachwerkorte, zu mittelalterlichen Burgen und kunstvoll verzierten Wallfahrtskapellen. Unterwegs laden Einkehrmöglichkeiten zum Verweilen ein. Genießt die Köstlichkeiten der Region, die für ihre traditionelle Wurstverarbeitung, ihre Obstsäfte und den Eichsfelder Schmandkuchen bekannt ist.

Durch ein rotes Quadrat auf weißem Grund ist der Naturparkweg Leine-Werra bestens markiert.

Autorentipp

Tauscht eure Wanderschuhe gegen ein Kanu und genießt zum Ausklang der Tour einen Tag auf der bezaubernden Werra.
Profilbild von Lisa-Maria Neuvonen
Autor
Lisa-Maria Neuvonen
Aktualisierung: 20.12.2017
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
514 m
Tiefster Punkt
173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn - Biohotel - Café - Restaurant
Burg Normannstein - Treffurt
Rathaus Treffurt
Landgasthaus Probstei Zella - Frankenroda
Kloster Zella
Alte Posthalterei - Restaurant, Café, Hotel - Creuzburg

Weitere Infos und Links

HVE Eichsfeld Touristik e.V.: Gülden Creutz, Rossmarkt 3, 37339 Leinefelde-Worbis, www.eichsfeld.de

Werratal Touristik e.V.: www.werratal.de

Naturparkzentrum Fürstenhagen: Dorfstraße 40, 37318 Fürstenhagen, www.naturpark-ehw.de

Start

Ibergrandweg im Heiligenstädter Stadtwald, von Ibergstraße ca. 100 m zu Fuß (313 m)
Koordinaten:
DD
51.369990, 10.134994
GMS
51°22'12.0"N 10°08'06.0"E
UTM
32U 579005 5691581
w3w 
///moosgrün.eisenbahnbau.anpassung

Ziel

Gottesackerkirche in Creuzburg

Wegbeschreibung

Der Naturparkweg Leine-Werra wird in 5 Etappen eingeteilt.


1. Etappe: "Übers Eichsfelder Plateau" (von Heilbad Heiligenstadt nach Martinfeld)

Der Naturparkweg Leine-Werra beginnt am Ibergrandweg in Heilbad Heiligenstadt. Dem roten Quadrat auf weißem Spiegel folgend beschreiten wir den Winfridstieg und kommen am Jahndenkmal unterhalb des Iberghauses vorbei zum Philosophenweg und zur Klöppelsklus. Wenig später überqueren wir die Straße Heiligenstadt - Kalteneber. Nach ca. 500 m biegen wir an einer Wegegabelung nach links ab und erreichen Aussichtspunkt Maienwand. Hier hat der Wanderer freie Sicht auf das Lutter- und das mittlere Leinetal. Links abbiegend führt uns der Naturparkweg Leine-Werra bergab am Rand des Heiligenstädter Stadtwaldes. Nach etwa 5,8 km wird die Ortschaft Lutter erreicht. Wir überqueren die Straße und den Bach Lutter bevor wir den Ort wieder verlassen. Dem roten Quadrat auf weißem Grund folgend, geht es bergan in Richtung Fürstenhagen. Den Eibenlehrpfad erreicht wandern wir am Fürstenhägener Born vorbei und weiter bergan nach Fürstenhagen. Vorbei am Besucherparkplatz pasfren wir nach 360 m das Naturparkzentrum Fürstenhagen. Hier erwartet uns ein Erlebnisgelände für die ganze Familie. Eine Ausstellung im alten Wasserturm informiert uns über die Naturschönheiten der Region und das Naturpark-Konzept. Der weitere Wegeverlauf führt uns ca. 1,5 km entlang der alten Trasse einer Bahnlinie in Richtung Dieteröder Klippen, wo uns ein Panoramablick empfängt. Den Lehrpfad verlassend geht es ca. 1,7 km durch ausgedehnet Laubmischwälder auf dem Naturparkweg nach Bernterode. Auf dem Weg nach Martinfeld passieren wir in einem Tal zwischen Heuberg und Bick eine regionstypische Kalksinterquelle. Nach 22 km erreichen wir dann das Ziel der ersten Tagesetappe.

Wegstrecke: 22,5 km
Anstiege: 657 m
Abstiege: 686 m
höchster Punkt: 514 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: 5,5 - 7,5 h


2. Etappe: „Durch den Westerwald“ (von Martinfeld nach Großbartloff)

Die zweite Etappe beginnt in Martinfeld am Feuerwehrgerätehaus am Ortsausgang Ost Richtung Flinsberg. Nach ca. 4 km erreichen wir die Wallfahrtskapelle Klüschen Hagis. Sie steht am Ort einer ehemaligen Siedlung Bediensteter, die Ihre Arbeit auf der Burg Gleichenstein verrichteten. Diese erhebt dich auf einem Felssporn westlich von Hagis. Am Rand des Westerwaldes gelangen wir über Wachstedt zum Schweizer Häuschen, einer Hütte zum Rasten. Gut gestärkt geht es entlang einer Kastanienallee nach Küllstedt, wo wir in der Eichsfelder Heimatstube (auf Voranmeldung) etwas über die Ortsgeschichte und das Brauchtum der Region kennen lernen können. Über den Küllstedter Stationsweg führt uns der Naturparkweg weiter in Richtung Großbartloff. Auf diesem Weg ist die weithin sichtbare Kirche von Effelder, vom Volksmund auch „Eichsfelder Dom“ genannt, zu erblicken. Nach dem Abstieg von der Höhe auf einer historischen Handelstraße geht es durch den Luttergrund mit der wasserreichen Quelle Neun Börner. Vorbei an der Lutter- und Klostermühle gelangen wir zum Lutterwasserfall, der sich über eine ca. 10 m hohe Süsswasser-Kalksinterklippe ergießt. Schließlich erreichen wir das Ettappenziel Großbartloff mit seinem historischen Dorfkern aus Fachwerkhäusern.

Wegstrecke: 18 km
Anstiege: 427 m
Abstiege: 427 m
höchster Punkt: 485 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: 4,5 - 6 h


3. Etappe: „Auf den Spuren von Tradition und Kultur“ (Von Großbartloff nach Lengenfeld unterm Stein)

Von Großbartloff führt uns der Naturparkweg Leine-Werra durch die Laubmischwälder des Eichsfelder Westerwalds nach Wilbich. Wir durchqueren diesen romantischen Ort und erreichen Geismar. Dabei haben wir häufig den Hülfensberg im Blick, den bekannten Eichsfelder Wallfahrtsort. Der hinaufführende Kreuzweg zeugt mit seinen Stationen vom Eichsfelder Glauben. Auf dem Berg erwartet uns ein noch heute bewohntes Franziskanerkloster und eine Wallfahrtskapelle mit romanischer Christusdarstellung. Über Döringsdorf gelangen wir zur ehemaligen innerdeutschen Grenze und folgen dem „Grünen Band“ für etwa 1 km. Schließlich führt der Weg hinab nach Hildebrandshausen und über den Alten Lengenfelder Stieg nach Lengenfeld unterm Stein, dem Etappenziel. Dieser Ort mit dem Schloss Bischofstein, dem Kanonenbahnviadukt, der imposanten Kirche und dem historischen Angerensemble hat eine Besichtigung verdient. Außerdem kann man hier eine Fahrt mit der Fahrrad-Draisine auf der ehemaligen Kanonenbahn über mächtige Talbrücken und durch dunkle Tunnel erleben.

Wegstrecke: 16,5 km
Anstiege: 553 m
Abstiege: 570 m
höchster Punkt: 441 m
Schwierigkeitsgrad: mittel (jedoch starker Aufstieg zum Hülfensberg)
Gehzeit: 4,5 - 5,5 h


4. Etappe: "Historische Bauwerke“ (von Lengenfeld unterm Stein nach Treffurt)

Mit dem Startpunkt dieser Etappe in Lengenfeld unterm Stein passieren wir schon die erste Sehenswürdigkeit, eine ehemalige Eisenbahnbrücke. Das Viadukt überspannt den Ort mit 240 m Länge und ist Teil der ehemaligen Kanonenbahn. Der Wanderweg führt uns weiter zum Aussichtspunkt Hanstein. Wir wandern immer am Waldrand des Kälberberges entlang zum Zellaer Grund. Wo der Naturparkweg die Straße von Lengenfeld nach Struth kreuzt, bietet sich die Möglichkeit einen Abstecher zum Kloster Zella zu unternehmen. Heute beherbergt es ein Altenheim, der Innhof steht jedoch allen Besuchern offen. Über die Faulunger Schranne, einem imposanten Aussichtspunkt, geht es über einen Waldpfad vorbei an Eiben nach Faulungen. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir das Dorf Katharinenberg. Hier erwartet uns eine romantische Kirchenruine von 1520. Wir gehen hinab nach Wendehausen. Vorbei an der Ortschaft Schierschwende gelangen wir zum Aussichtspunkt Lindenhecke mit einem exzellenten Panoramablick. Von dort aus führt der Weg immer auf der Höhe entlang. Oberhalb der Stadt Treffurt präsentiert sich die Burg Normannstein, angelegt im 14. Jahrhundert. Ein Besuch der Burg lohnt sich ebenso wie eine Besichtigung der Stadt Treffurt.

Wegstrecke: 22 km
Anstiege: 721 m
Abstiege: 783 m
höchster Punkt: 453 m
Schwierigkeitsgrad: mittel bis hoch
Gehzeit: 5,5 - 7,5 h


5. Etappe: „Im romantischen Werratal“ (von Treffurt nach Creuzburg)

Ausgangspunkt der letzten Etappe des Naturparkweges Leine-Werra ist der Marktplatz von Treffurt. Auf unserem Weg entlang der Werra erwartet uns zwischen Falken und Frankenroda ein Flussabschnitt, der seinesgleichen sucht. Naturnah und unzerschnitten von Straßen bietet er einen Ort der Ruhe und Entspannung. Von Frankenroda führt uns der Weg durch ein Waldtal hinauf, vorbei an einem Steinbruch auf die Scherbdarer Platte. Ein Aussichtstürmchen bietet einen Rundblick über die gesamte Region. Über Scherbda wandern wir nach Creuzburg. Bevor wir die Stadt erreichen, können wir noch einen Abstecher zu den Ebenauer Köpfen einlegen, wo uns eine imposante Kulisse aus Kalkfelsen des Werratals erwartet. In Creuzburg gibt es eine historische Burg und die Werrabrücke, die älteste Natursteinbrücke in den Neuen Bundesländer.

Wegstrecke: 19 km
Anstiege: 342 m
Abstiege: 315 m
höchster Punkt: 409 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: 5 - 6 h 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

nächster Bahnhof: Heilbad-Heiligenstadt

nächste Bushaltestelle: Theodor-Storm-Schule (ca. 400 m vom Startpunkt entfernt)
(Stadtbuslinie B bis Rathaus, dann auf Linie A umsteigen)

Anfahrt

A38 bis zur Ausfahrt Heiligenstadt, dann weiter über die B80 / L3080 entlang der Ibergstraße

Parken

an der B80 / L3080 neben der Polizeistation (ca. 600 m vom Startpunkt entfernt)

Koordinaten

DD
51.369990, 10.134994
GMS
51°22'12.0"N 10°08'06.0"E
UTM
32U 579005 5691581
w3w 
///moosgrün.eisenbahnbau.anpassung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Erlebnisführer Naturpark-Eichsfeld-Hainich-Werratal, Verlag: F.W. Cordier Heilbad Heiligenstadt, ISBN: 978-3-939848-08-0

Kartenempfehlungen des Autors

Freizeitkarte Nr. 6: Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, Maßstab: 1:50.000, Verlag: Bartholomäus und Richter, ISBN: 3-932071-11-5

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Bewertungen

5,0
(1)
Martin Merling
07.02.2017 · Community
In Fürstenhagen 495m ü.N. befindet sich Gasthof "firlefanz". Öffnungszeiten: Do.-Sa. von 14:00-20:00Uhr und Sonntag mit Mittagstisch von 11:00- 20:Uhr. Hier können Sie Ihre Wanderung auch unterbrechen, denn das Haus verfügt über 11 Betten.
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Gasthof "firlefanz" im Herbst
Foto: Martin Merling, Community

Fotos von anderen

Gasthof
Biergarten des Gasthofs

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
95,8 km
Dauer
29:00 h
Aufstieg
2.252 hm
Abstieg
2.351 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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