Stadtgeschichte

Bad Pyrmont - Das Fürstenbad im Tal der sprudelnden Quellen

Der Brunnenfund

Die Geschichte der Stadt ist natürlich eng verbunden mit den Quellen, die aus der Erde im Pyrmonter Tal sprudeln. Schon vor über 2000 Jahren waren die Quellen bekannt. Davon zeugt der sogenannte Brunnenfund, welcher heute im Museum im Schloss zu besichtigen ist. Damals warfen die Germanen bronzene Fibeln (Gewandnadeln) in den Brodelbrunnen, als Opfergabe an ihre Quellgötter. Auch eine bronzene Schöpfkelle wurde gefunden. 

Gründung der Grafschaft

Im Jahr 1184 wurde die Grafschaft Pyrmont gegründet. Der Erbischof von Köln, Pilipp von Heinsberg baute eine Burg auf den Schellenberg und nannte Sie lateinisch "petri mons" (Petersberg) aber auch "Piremont". Bis heute ist man sich unsicher welche Bedeutung hinter diesem Wort steht. 

Das Wundergeläuf

In den Jahren 1556/57 gab es in Pyrmont das sogenannte Wundergeläuf. In der Mitte des 16. Jahrhundert verbreitete sich die Nachricht, dass die Pyrmonter Quellen wundertätig seien, in ganz Europa. Dies führte zu einem Ansturm von vielen Tausend Menschen, die in Pyrmont Linderung von körperlichen Leiden suchten. Ihren Höhepunkt erreichte diese Bewegung im Jahr 1556, in dem Jahr suchten bis zu 10.000 Menschen Genesung.

Der sogenannte Fürstensommer

Ein weiteres wichtiges Ereignis in der Geschichte der Stadt. Im Jahr 1681 verbrachten insg. 34 gekrönte Häupter ihren Sommer in Bad Pyrmont und sorgten mit ihrer Anwesenheit für ganz besonderes Flair. Seit diesem Ereignis war Bad Pyrmont nicht nur bevorzugtes Modebad, sondern auch für 130 Jahre Treffpunkt für den Hochadel. 

Verleihung der Stadtrechte

Im Jahr 1720 erhebt Fürst Anton Ulrich von Waldeck-Pyrmont die Verbindung zwischen Oesdorf und dem Brunnenplatz zur "Neustadt Pyrmont" in dem das Stadtrecht verliehen wird. 

Der Palmengarten - Ein Wahrzeichen der Stadt entsteht

Anfang des 20. Jahrhundert entsteht unter der der Leitung von Werner Dirks im Kurpark zunächst der französische Landschaftsgarten und später dann auch der berühmte Palmengarten, welchen man auch noch heute im Kurpark bewundern kann. Der Palmengarten ist das außergewöhnliche Herzstück des Kurparks und zugleich die nördlichste Palmenfreianlage Europas. 330 bis zu 11m hohe Palmen verschiedener Arten und über 400 subtropische Gewächse begeistern alle Besucher dieser Anlage. Angefangen hat es mit den ersten 13 Palmen, die dort aufgestellt wurden, die älteste Palme ist mittlerweile ca. 430 Jahre alt. Aber nicht nur der Palmengarten, der gesamte Kurpark lädt zum Verweilen ein. Er wurde nach der Auszeichnung ''Schönster Park Deutschlands 2005'' auch international von einer Fachjury beim Wettbewerb ''Schönster Park Europas 2006'' als bester deutscher Mitbewerber mit dem 5.Platz ausgezeichnet.

Ernennung zum Staatsbad

Im Jahr 1947 wurde die Bad Pyrmont zum Niedersächsischen Staatsbad ernannt. Diesen Titel trägt die Stadt übrigens bis heute. 

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