Bad Pyrmont Tourismus startet Initiative gegen den Leerstand

08.01.2019

Im Kampf gegen die Leerstände in der Innenstadt setzt die Bad Pyrmont Tourismus GmbH gemeinsam mit der Stadt und der Werbegemeinschaft auf Pop-up-Stores. Willkommen sei jeder und jede mit einer coolen Idee, so BPT-Chef Karsten Stahlhut. Das Konzept bietet für günstige Konditionen auf kurze Zeit befristete Mietverträge.

Pop-up-Stores – manche sagen auch Guerilla-Stores – sind zeitlich begrenzte Läden, die oft unangekündigt an ungewöhnlichen Orten „aufpoppen“ und nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Auch Bad Pyrmont setzt auf dieses Konzept, allerdings geplanter und vor allem mit der Hoffnung verbunden, dass diese Geschäfte nicht wieder verschwinden, sondern dass aus den Betreibern Dauermieter werden.

Das Grundkonzept wurde vor 18 Monaten auf Initiative von Karsten Stahlhut, Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT), als Semesterprojektarbeit von Studenten der Jade Hochschule in Wilhelmshaven entwickelt. Seitdem wurde es stetig optimiert. Erklärtes Ziel: „Wir wollen die Anzahl der Leerstände in der Innenstadt minimieren“, erklärt Stahlhut zum Auftakt der Kampagne. „Es gibt genügend Menschen, die immer schon dies oder das machen wollten, aber erst einmal in Ruhe abchecken, ob ihre Idee funktioniert und dabei nur ein überschaubares Risiko eingehen wollen“, beschreibt der BPT-Chef die Zielgruppe, für die ein Pop-up-Store interessant sein könnte.

„Jeder kann zum Beispiel für sich entscheiden, ob er seinen Laden zunächst nebenberuflich betreibt oder direkt voll durchstarten will.“ Willkommen sei jeder und jede mit einer tollen Idee, so Stahlhut, besonders Menschen aus der Region mit vielleicht sogar regionalen Produkten. „Wir sind aber in alle Richtungen offen und werden keinen ausschließen“, betonte er. Dennoch werde man auf einen Mix an Läden achten, um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. „Einen Ein-Euro-Laden wollen wir dadurch nicht ansiedeln.“

Ansprechpartner für alle Geschäftsgründer ist die Bad Pyrmont Tourismus GmbH. Die Vermarktung der Stores erfolgt über Social Media Plattformen, der eigenen Webseite, Zeitungsartikel, Mundpropaganda und Flyern. Jede Neueröffnung soll mit einem Event verbunden werden, um neue Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine gute Handvoll Anfragen gibt es bereits. Wer also Interesse hat, sollte sich umgehend mit der Bad Pyrmont Tourismus GmbH in Verbindung setzen.

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