Blumenschmuck

Der Blumenschmuck ist ein wichtiger Teil der Gesamtgestaltung des Kurparks. Zu sehen ist diese Gestaltungsform im Palmengarten, am Kurhaus (heute Hotel Steigenberger), in der Springbrunnen-Allee sowie begleitend an der Haupt- und Schloss-Allee. Letztere Alleen werden dekoriert mit Korbbeeten, welche durch Ihre runde korbartige Form und die mittige Erhöhung des Beetes gekennzeichnet sind. Die anderen Beete sind Variationen des barocken Teppichbeetes. Hier steht die ornamentale, motivhafte Gestaltung im Vordergrund.

Springbrunnen-Allee 2008

Die Tradition

Waren die barocken Teppichbeete noch flach gehalten, werden im Kurpark Bad Pyrmont dreidimensionale Gestaltungen bevorzugt. Auf über 4000 qm Beetfläche wird jedes Jahr eine Frühlings- und eine Sommerbepflanzung mit immer neuen Gestaltungs- und Farbkonzepten gestaltet  verschönern rund 200.000 Einjahrsblumen den Kurpark.

Nachfolgend stellen wir die wesentlichen Beete näher vor.

Der Kurhaus-Vorplatz

Die älteste Beetfläche ist ursprünglich mit dem Bau des Kurhotels 1899 entstanden. An der Südseite des Gebäudes entstand eine großzügige Kaffeeterrasse von der man über eine klassische Freitreppe in den Kurpark gelangen konnte. Die Gestaltung ist dem barocken Historismus zuzuordnen. Bei der vollständigen Sanierung des Kurhotels Ende der 1980-iger Jahre veränderte sich die Gestaltung südlich des Gebäudes vollständig. Heute ist noch der „Kringel“ als verbindendes Element zwischen Terrasse und Musikmuschel als Schmuckbeetfläche verblieben.

Der Palmengarten

Eingefasst von Hecken und Boskett im Norden, Süden und Osten, begrenzt durch die Schlossgraft im Westen entstand ab 1906 die „französische Anlage“ durch Julius Trip, welche bis 1913 durch den Hofgärtner Werner Dirks zum Palmengarten weiterentwickelt wurde. Nach der Hochzeit des Landschaftsparks orientierten sich viele Gestalter an historischen Vorbildern. So ist der Palmengarten dekoriert mit Elemente des Barock und Rokoko. Das Haupt-Schmuckbeet ist gegliedert durch vier Springbrunnen, geteilt in eine Nord- und eine Südhälfte. Dieses Beet wird als dreidimensionales Schmuckbeet gestaltet. Im westlichen Teil werden in den Sommermonaten die Palmen in den Beeten präsentiert, gerahmt von einer Schmuckpflanzung. Alleine für den Palmengarten werden je Bepflanzung rund 25.000 Beetpflanzen benötigt.

Die Springbrunnen-Allee

Als letzte große Fläche entstand in den 1940-iger Jahren das Schmuckbeet in der Springbrunnen-Allee. Ursprünglich 1750 als Ballhausallee angelegt, befand sich die Promenade in der Mitte. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden hier zum Beispiel schon Automobil-Ausstellungen durchgeführt. Nach dem zweiten Weltkrieg wandelte sich dieses. Es wurde die Promenade in die Seitenalleen verlegt und in der Mittelachse ein 250 m langes Schmuckbeet mit zehn Springbrunnen gesäumt von Rasenflächen angelegt. In der ersten Gestaltung war das Beet in den Rändern verspringend und mit einer Mischung aus Rosen, Stauden, Zwergsträuchern und einjährigen Beetpflanzen gestaltet. Heute ist die Fläche rechteckig und ausschließlich als Teppichbeet angelegt. Für diese Fläche werden je Bepflanzung rund 35.000 Pflanzen benötigt.

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