Palmentransport

Zweimal jedes Jahr gehen die Palmen und Kübelpflanzen des Kurparks auf Wanderschaft. Ab Ende April erfreuen die mehr als 500 Palmen und anderen exotischen Pflanzen die Besucher im Kurpark und lassen sie vom Süden träumen. Doch spätestens wenn sich im Herbst die Blätter färben ist klar: Der Kurpark liegt in Norddeutschland! Also, ab in das Winterquartier. Das ist erforderlich, da die meisten Pflanzen bei uns nicht frostfest sind und empfindlich auf die bei uns übliche herbstlich-winterliche Witterung reagieren.


Der Sommer in Bad Pyrmont beginnt mit dem Palmentransport. Ende April freuen sich alle Gäste, Bürger und Mitarbeiter  auf dieses Ereignis. Doch bis es soweit ist, muss einige Vorarbeit geleistet werden.

Alles beginnt im Herbst

Die Organisation für den Transport in den Palmengarten beginnt schon im Herbst des Vorjahres. Alle Palmen werden begutachtet, um Mängel an den Kübeln oder auch Vitalitätsprobleme einzelner Pflanzen festzustellen. Die Pflanzen sind alle im Baumkataster des Kurparks dokumentiert, sodass hier eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

Im nächsten Schritt beurteilen wir die Qualität der Präsentation der Kübelpflanzen und integrieren hier auch Anregungen unserer Gäste. Letztendlich werden alle Pflanzen mit farbigen Etiketten ausgerüstet. Die Farbe ist Symbol für das Beet, auf der die Kübelpflanze auch im folgenden Jahr stehen soll.

Alles für die Sicherheit!

Im Februar beginnen dann die Vorbereitungen für den Transport der Pflanzen im April. Die Arbeiten gelten als Schwertransport und müssen entsprechend bei den Behörden zur Genehmigung beantragt werden. Zur Absicherung werden eine Ampelanlage, ein Funk-Kamera-System, Funkgeräte, ein Begleitfahrzeug und für alle Mitarbeiter Schutzkleidung benötigt.

Auf die Maschinen, fertig, los...

Es werden Gabelstapler mit bis acht Tonnen Hebekraft), Traktoren und Radlader benötigt. Insgesamt sind sieben Maschinen und Fahrzeuge sowie 15 Mitarbeiter im Einsatz.

Der Reihe nach werden nun die Palmen aus den Palmenhäusern im Palmengarten, vor der Musikmuschel und auf dem Brunnenplatz verteilt. Einige werden auf der Schlossinsel und weiteren touristisch wichtigen Orten in Bad Pyrmont präsentiert.

Bereits nach zwei Tagen sind die meisten Pflanzen verteilt, abschließend werden in Handarbeit die kleineren Pflanzen im Park verteilt.

Die frostempfindlichen Pflanzen, wie zum Beispiel Hibiskus oder Engelstrompete müssen noch bis Mitte Mai warten. Erst nach den Eisheiligen dürfen diese dann wieder an die frische Luft.

In das Winterquartier

Mitte Oktober endet die Zeit der Kübelpflanzen im Palmengarten. Auch wenn dann meist noch keine Gefährdung durch Frost existiert, so vertragen die meisten Pflanzen das feucht-kühle Wetter im Herbst nicht.

Die meisten Pflanzen überwintern bei ca. 5°C, einige benötigen rund 8°C und mehr Licht. Wenige wie der Hibiskus oder Bananen freuen sich auch im Winter über 18°C im Gewächshaus.

Die Pflanzen können immer samstags im Palmenhaus während einer Führung besichtigt werden.

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